© Jakob Kielgass
Kaleb Erdmann
Wie schreiben über Trauma, über Gewalt, Erinnerung und Wunden, die eigentlich schon lange vernarbt sind? Kaleb Erdmann nähert sich dieser Frage in seinem Roman „Die Ausweichschule“ und begibt sich zurück zum 26. April 2002. Als Elfjähriger erlebt er den Amoklauf am Erfurter Gutenberg-Gymnasium, als Erwachsener sitzt er als Autor an seinem Schreibtisch. In Suchbewegungen und Recherchebeschreibungen geht es um die Darstellung des Unfassbaren und um die Möglichkeiten und Grenzen von Literatur.
Kaleb Erdmann
19.2. 19.30 Uhr / Literaturhaus Villa Clementine
Literaturhaus Villa Clementine
Wiesbaden, Frankfurter Straße 1
Bus 1/8/16/60 Wiesbaden Friedrichstr.