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© Birgit Hupfeld

Publikumsbeschimpfung

„Ich habe gerade mit Ach und Krach ein Stück geschrieben. Es heißt Publikumsbeschimpfung, ist mein erstes und zugleich mein letztes Stück. Ich möchte es nun aufführen lassen.“ Dieser Wunsch von Peter Handke ging vor 60 Jahren, im Sommer 1966, in Frankfurt am Main im Theater am Turm, unter der Regie von Claus Peymann, in Erfüllung und Handke wurde über Nacht berühmt. Das Sprechstück ohne Handlung, ohne Bühnenbild und ohne Requisiten macht die Sprache und die Theaterverabredung selbst zum Thema: Handke untersucht, wie auf dem Theater Wirklichkeit durch Sprache zurückzugewinnen sei. Die Spieler sind die Beobachtenden, das Publikum wird zum Zentrum der Aufmerksamkeit. Für diese Inszenierung des nach den Klangelementen der Beatmusik gebauten Stücks aktiviert die Regisseurin Claudia Bauer ihre langjährige Zusammenarbeit mit dem Komponisten Peer Baierlein. Nach ihren beiden erfolgreichen Überschreibungen von Luis-Buñuel-Filmen am Schauspiel Frankfurt begibt sich Bauer in den literarischen Kosmos des Nobelpreisträgers Peter Handke für eine Liebeserklärung ans Theater.


Publikumsbeschimpfung

26./30.1./5./6./11.2. 19.30 Uhr, 15.2. 16.00 Uhr, 23./27.2. 19.30 Uhr / Schauspiel Frankfurt

Schauspiel Frankfurt

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