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© Stefan Oláh

Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau! Abstrakte Malerei nach 1945

Mit der ersten musealen Einzelausstellung in Deutschland feiert das Museum Reinhard Ernst (mre) die fulminante Wiederentdeckung eines der international bedeutendsten abstrakten Malers Österreichs nach 1945. Wolfgang Hollegha (1929−2023) hatte bereits Ende der 1950er Jahre große Erfolge in New York. Gefördert durch den einflussreichen US-amerikanischen Kunstkritiker Clement Greenberg, stellte Hollegha mit den Protagonist:innen des Abstrakten Expressionismus aus − mit Helen Frankenthaler, Morris Louis oder Kenneth Noland. Trotz der internationalen Anerkennung entschied sich Wolfgang Hollegha gegen eine Karriere in den Kunstmetropolen: 1962 zog er sich auf einen Bauernhof aus dem 17. Jahrhundert am Rechberg nördlich von Graz zurück. In dieser Abgeschiedenheit entwickelte er über sechs Jahrzehnte sein eigenständiges, oft monumentales Werk. Die Ausstellung in Wiesbaden zeigt 27 Arbeiten des Malers beginnend in den 1950er Jahren bis Mitte der 2000er. In der Sammlung Reinhard Ernst ist das Who’s who des Abstrakten Expressionismus vertreten. Zu erleben ist eine berührende Wiederbegegnung des europäischen Meisters der Abstraktion mit seinen amerikanischen Weggefährt:innen jener Zeit. Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau! ist vom 15. März bis 25. Oktober 2026 im Museum Reinhard Ernst zu sehen. Die Ausstellung ist eine Kooperation des Museums Reinhard Ernst, Wiesbaden mit der Neuen Galerie Graz/Universalmuseum Joanneum.


Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau! Abstrakte Malerei nach 1945

Di/Do–So 12–18 Uhr, Mi 12–20 Uhr / Museum Reinhard Ernst

Museum Reinhard Ernst

Wiesbaden, Wilhelmstraße 1

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