© Barbara Aumüller
Werther
Ekstase und Resignation, Traum und Realität, sinnliches Begehren und Todessehnsucht: Zwischen diesen Extremen bewegt sich Jules Massenets „Werther”. Im Zentrum dieses Dramas, das auf Goethes 1774 erschienenem Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers” basiert, steht der Rechtspraktikant Werther und seine unerfüllbare Liebe zu Charlotte. Diese hat ihrer sterbenden Mutter versprochen, den erfolgreichen Albert zu heiraten. Massenet übersetzt Goethes Roman in ein dichtes Netz aus lyrischen, dramatischen und grotesk-komischen Momenten. Willy Deckers Inszenierung, die seit 20 Jahren das Publikum begeistert, zeigt Werther als Traumwandler zwischen verschiedenen Realitäten. Seine anfängliche Euphorie mündet zunehmend in einen Alptraum.
Werther
11.3./4./9./17.4. 19.30 Uhr / Oper Frankfurt
Oper Frankfurt
Innenstadt, Willy-Brandt-Platz 1
Willy-Brandt-Platz: U1–5, Linie 11/12, Bus N1/N4/N8, Willy-Brandt-Platz: U1–5, Linie 11/12