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Wovon sollen wir träumen
An einer Lebensmittelausgabe kreuzen sich die Wege dreier Frauen. Laura ist seit Kurzem Freigängerin und sollte sich aus Konflikten heraushalten. Aber als ein Mann die Kurdin Evin rassistisch beleidigt, stellt sie sich schützend vor die Frau. Die Situation eskaliert und Polizistin Julia kommt dazu, um den Streit zu schlichten. Für einen kurzen Moment streifen sich die Schicksale der drei Frauen – ehe sie in getrennten Bahnen weitertreiben und in ihren eigenen Überlebenskampf zurückkehren. Der Krieg, die zentrale Metapher des Films, verbindet Laura, Evin und Julia sowohl äußerlich als auch innerlich miteinander. Er ist nah und fern zugleich, er waltet auch in der deutschen Großstadt, schweigend, ohne Gefecht – der Krieg als gegenwärtiges Szenario, in das man wieder zurückkehrt, der vergangene Krieg als schwerer Seelenballast, von dem man sich nicht entledigen kann, und der Krieg als Schlachtfeld innerhalb der Familie, auf dem der Mensch mit sich und für sich selbst kämpft.
Wovon sollen wir träumen
19.2. 14.15 Uhr, 20.2. 14.00 Uhr, 21.2. 12.00 Uhr, 22.2. 12.15 Uhr, 23.2. 14.15 Uhr, 24.2. 14.00 Uhr, 25.2. 14.15 Uhr / Astor Film Lounge MyZeil
Astor Film Lounge MyZeil
Innenstadt, Zeil 106null
Hauptwache: S1–6/8/9, U1–3/6/7, Bus N2/N8, Hauptwache: S1–6/8/9, U1–3/6/7