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Wasserhäusje-Tag 2026

Ob Büdchen, Kiosk oder Trinkhalle – in Frankfurt gibt es dafür nur einen Namen: Wasserhäuschen! Seit mehr als 150 Jahren prägen die kleinen Verkaufsstände das Stadtbild und sind weit mehr als Orte für den schnellen Einkauf. Sie gehören zu Frankfurt wie der Ebbelwoi: Treffpunkte im Viertel, soziale Anlaufstellen und fester Bestandteil der Stadtkultur. Mit dem Wasserhäusje-Tag widmet die Stadt Frankfurt am Main den traditionsreichen Trinkhallen einen eigenen Aktionstag und würdigt sie als Orte der Begegnung und lebendiges Kulturgut. Ihre Ursprünge reichen bis ins späte 18. Jahrhundert zurück Mit der Herstellung von Sodawasser entwickelte sich Mineralwasser vom kostbaren Heilmittel zum erschwinglichen Erfrischungsgetränk für breite Bevölkerungsschichten. Aus kleinen Verkaufsständen, an denen Sodawasser und Limonade aus Glasflaschen – den legendären „Klickerflaschen“ – ausgeschenkt wurden, entstanden die Wasserhäuschen, wie sie bis heute nur in Frankfurt und der Region heißen. Während anfangs ausschließlich Wasser, Tee, Obst und Süßigkeiten verkauft wurden, gehörte spätestens nach dem Zweiten Weltkrieg auch das Feierabendbier zum festen Sortiment. In den 1970er-Jahren gab es in Frankfurt rund 800 Wasserhäuschen, heute sind noch etwa 200 erhalten. Ihre Bedeutung ist jedoch ungebrochen: Als Nachbarschaftstreff, Ort der Begegnung und lebendiges Stück Frankfurter Kulturgeschichte sind sie bis heute aus dem Stadtbild nicht wegzudenken. Der Wasserhäusje-Tag macht diese besondere Tradition sichtbar und feiert die kleinen Kioske als echte Frankfurter Institution.


Wasserhäusje-Tag 2026

12.9. 11.00–22.00 Uhr / Innenstadt

Innenstadt

Frankfurt