© Rene Achenbach
Peer Gynt
Peer flieht vor jeder Verantwortung und erfindet sich eine Welt, in der Fantasie größer ist als Realität. Aus kleinen Geschichten werden Täuschungen, aus Abenteuern Irrwege. Das NN Theater folgt diesem unsteten Weg und zeigt Peer als Figur, die zwischen Wunschbild und Selbstbetrug schwankt. Henrik Ibsens Stück gilt als norwegischer Faust und stellt die großen Fragen nach Sinn, Identität und Wirklichkeit. Drei Schauspielerinnen verkörpern Peer gleichzeitig und machen seine Wandlungen sichtbar. Livemusik, offene Kostümwechsel und ein wandelbares Bühnenbild führen durch Dorfleben, Trollreich, ferne Länder und innere Abgründe. Die Inszenierung legt Schicht um Schicht frei und hält dem Publikum dabei immer wieder den Spiegel vor.
Peer Gynt
26.3. 19.30 Uhr / Hugenottenhalle
Hugenottenhalle
Neu-Isenburg, Frankfurter Straße 152
Neu-Isenburg Isenburgzentrum West: Bus 68/51–54/963/972/973, Alte Oper: U6/7, Linie 17 Endhaltestelle Stadtgrenze Neu-Isenburg