© Andy Catlin
Monga
Die brasilianische Künstlerin Jéssica Teixeira präsentiert ihre Performance „Monga“. Das Stück setzt sich mit den sogenannten „Freak Shows“ des 19. Jahrhunderts auseinander, bei denen Menschen öffentlich zur Schau gestellt wurden. Die Inszenierung verbindet Performance, Live-Musik und die Einbindung des Publikums. „Monga“ thematisiert das Leben der mexikanischen Tänzerin, Performerin und Sängerin Julia Pastrana. Sie trat unter ausbeuterischen Bedingungen auf und ihr Körper wurde auch nach ihrem Tod weiterhin ausgestellt. Ausgehend von ihrem eigenen Körper greift Teixeira in der Performance Aspekte von Kolonialismus und Ableismus auf und reflektiert Mechanismen des öffentlichen Blicks zwischen Hommage und Darstellung.
Monga
4./5.3. 20.00 Uhr / Mousonturm
Mousonturm
Ostend, Waldschmidtstraße 4
Merianplatz