© Andreas Malkmus
Die Schule der Frauen
Er möchte sich die ideale Partnerin erschaffen. Also adoptiert der Junggeselle mittleren Alters das Bauersmädchen Agnes und gibt sie in die Obhut eines einfältigen Dienerpaares. Agnes wird dort abgeschirmt von äußeren Einflüssen, die Arnold für schädlich hält – oder besser: von allen Einflüssen, die sie zu einer Partnerin auf Augenhöhe heranwachsen lassen würden. In dieser „Schule der Frauen“ soll Agnes zu einer einfältigen Frau heranwachsen. Doch dann zeigt sich, dass Agnes keineswegs die ihr zugedachte Rolle annimmt, sondern Einfluss auf die Geschehnisse nimmt. Insbesondere, als Horazius, der Sohn eines Geschäftsfreundes, zu Besuch kommt und sich in Agnes verliebt. Je weiter die Verwicklungen voranschreiten, desto komischer werden sie für das Publikum. Neben der turbulenten Handlung trägt auch Wolfgang Deichsels Übertragung ins Frankfurterische zur Komik bei. Darin trifft das barocke Versmaß auf den Frankfurter Dialekt. Auch das erzeugt Komik. Die Frankfurter Volksbühne zeigt eine Bearbeitung von „L’école des femmes“ von Molière beim Festival „Barock am Main“.
Die Schule der Frauen
30.5., (Premiere), 20.00 Uhr, 31.5. 16.00 Uhr, 2.–6.6. 20.00 Uhr, 7.6. 16.00 Uhr, 9.–13.6. 20.00 Uhr, 14.6. 16.00 Uhr / Frankfurt Westcoast
Frankfurt Westcoast
Ostend, Stroofstraße 35
Staustufe Griesheim: Bus 54