Congo Boy
Facettenreiches Porträt einer Fluchterfahrung, getragen von sanftem Optimismus
Armut und Bürgerkrieg sind Alltag in der Zentralafrikanischen Republik, so auch in der Hauptstadt Bangui. Mittendrin ist der 17-jährige Robert, der mit seiner Familie aus dem Kongo geflohen ist und jetzt allein für seine vier Geschwister sorgen muss. Die Haft seiner Eltern, die nahenden Abschlussprüfungen, zahlreiche Gelegenheitsjobs und der prekäre Flüchtlingsstatus belasten ihn, eigentlich träumt er von einer Karriere als Rap-Musiker. Ein lokaler Musikwettbewerb bietet Robert schließlich einen hart erarbeiteten Funken Hoffnung: Aller Widerstände zum Trotz will er den Hauptpreis gewinnen und mit dem Geld seine Eltern aus dem Gefängnis holen. Authentisch und eindringlich führt CONGO BOY die Geschichte seines Protagonisten dort weiter, wo andere aufhören zu erzählen. (LGR)
Congo Boy
27.9. 20.15 Uhr / Kino des DFF – Deutsches Filminstitut Filmmuseum
Kino des DFF – Deutsches Filminstitut Filmmuseum
Sachsenhausen, Schaumainkai 41
Untermainbrücke