Auseinandersetzung mit Antisemitismus
Die europäische Aufklärung beendete zwar die Macht der Kirche, nicht aber den christlichen Antijudaismus. Dieser wurde in neuen judenfeindlichen Vorstellungen fortgeschrieben, die sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts selbst als Antisemitismus bezeichneten. Gegenwärtig nimmt der Antisemi- tismus drastisch zu – sowohl in Form von israelbezogener Judenfeindschaft als auch in Form von Verschwörungsmythen. Die Führung skizziert die Formen der Gegenwehr von Jüdinnen und Juden gegen Hass – sei es in Form von Protest, Aufklärung, Parodie, Selbstorganisation oder Sport – vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Welche Strategien erwiesen sich als wirkmächtig? Was können wir heute tun?
Auseinandersetzung mit Antisemitismus
9./23.7./13./27.8. 17.00 Uhr / Jüdisches Museum
Jüdisches Museum
Innenstadt, Bertha-Pappenheim-Platz 1
Willy-Brandt-Platz: U1–5, Linie 11/12, Bus N1/N4/N8, Willy-Brandt-Platz: U1–5, Linie 11/12