© Andreas Etter
Ziemlich letzte Freunde
Beinahe jeder trägt eine heimliche Liste mit Dingen in sich, die vor dem letzten Kapitel des Lebens noch erlebt, gesagt oder geklärt werden sollen. Doch manchmal entsteht kurz vor dem Ende etwas völlig Unerwartetes, eine neue Nähe, eine neue Freundschaft. Mark Reisig entwickelt gemeinsam mit Benjamin Kaygun ein sehr persönliches Stück, inspiriert von der Freundschaft zu einem an ALS erkrankten Menschen. Mit leichtem Witz und genauer Beobachtung erzählt er von Leben, Sterben und dem Versuch, auf Augenhöhe zu begleiten. Wie verändert sich eine Beziehung, wenn ihre Zeit begrenzt ist? Wie lässt sich Mitgefühl leben, ohne den anderen zu überfordern? Und was geschieht, wenn der Wunsch nach Leben plötzlich ins Zentrum rückt oder ins Wanken gerät?
Ziemlich letzte Freunde
10./25.10. 19.30 Uhr / Staatstheater Mainz
Staatstheater Mainz
Mainz, Altstadt, Gutenbergplatz 7
Bus Mainz Höfchen; Linie 8/10/50–52 Mainz Schillerplatz