© © Freies Deutsches Hochstift, Foto: David Hall
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1829 reiste der Bildhauer Pierre Jean David d’Angers nach Weimar, um Goethe von einer Kolossalbüste zu überzeugen. Goethe staunte über die „ungeheure Masse Thon“, aus der sein Bildnis in monumentalen Proportionen entstand, und lobte das „natürliche Ansehen“ des Werks. Die Marmorbüste sorgte weit über Weimar hinaus für Gesprächsstoff. 1831 bezeichnete Goethe sie als Zeichen eines „unmittelbaren Geistesverwandten“ und als Beweis dafür, dass Nationalgrenzen überwindbar sind. 2015 gelangte ein Gipsabguss des originalen Tonmodells aus dem Nachlass des Goethe Forschers Peter Boerner in den Besitz des Hochstifts. Die von Lisa von der Höh kuratierte Studioausstellung erzählt von gegenseitiger Wertschätzung, Freundschaft und davon, wie Kunst durch ihre Reproduzierbarkeit Ideen über Zeiten und Grenzen hinweg bewahrt.
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Mo–Mi/Fr–So 10–18 Uhr, Do 10–21 Uhr / Deutsches Romantik-Museum
Deutsches Romantik-Museum
Innenstadt, Großer Hirschgraben 23–25
Hauptwache